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Camba, Caracho, ein IPA

20:50 Uhr – Welch überschäumendes Ereignis: Das Camba IPA hat es wohl besonders eilig, in mein Bierglas zu kommen. So eilig, dass es trotz stehender Lagerung im Kühlschrank und vorsichtigem Öffnen mit dem Flaschenöffner direkt aus der 0,33 Liter-Flasche übergeschäumt ist. Das, was da so über meine Finger gelaufen ist, hat aber schon ganz fein geduftet.

Das Etikett ist einigermaßen klassisch und vor allem grün. Das Logo der Brauerei aus Seeon am Chiemsee ist grün eingefärbt und auch sonst ist das nur mit dem Wesentlichen beschriftete Stück Papier hauptsächlich grün – und schön anzusehen.

Bernsteinfarben bis leicht rötlich liegt das IPA im Glas, die obere Hälfte füllt der grobe Schaum aus (irgendwas ist komisch mit diesem Bier). Einen besonders starken Duft hat es nicht, vielleicht liegt das an der dicken Schaumschicht. Eine bittere Fruchtnote nach Zitrone oder Grapefruit lässt sich aber erahnen. Und ein sehr alkoholisches Geschmäckle.

Der Geschmack ist natürlich ziemlich bitter (62 IBU), aber auch ein bisschen hölzern – und vielleicht nach getrocknetem Zitronengras. Besonders spritzig kommt es mir nicht vor, was aber am Überschäumen liegen mag. Geschmacklich ist das Camba IPA eigentlich nicht schlecht, leider ist die Herbe aber ein bisschen zu dominant. Definitiv ein trinkbares India Pale Ale, aber längst nicht das beste, das mir bisher ins Glas kam.

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