Der Bierpaul

20:49 Uhr – Freitag vor einer Woche hatte ich Besuch von Bernd, und als sehr ehrenwerte Reparationszahlung für all die deutschen Biere, die er aus meinen Kühlschrank gezaubert hat, hat er mir eine feine Auswahl an Schweizer Bieren mitgebracht. Besten Dank!

Heute – ihr ahnt es schon – war ein guter Moment gekommen, um dem ersten Fläschchen die Ehre zu erweisen. Bei den guten Wetteraussichten habe ich bereits heute Morgen ein angebliches „Sommerbier“ in den Kühlschrank gestellt und mich den ganzen Tag darauf gefreut. Schon alleine die Optik des Bierpaul 04 Sommerbier naturtrüb ist nämlich verlockend: Eine dickbauchige, braune 0,33-Literflasche mit endlos erscheinendem, schlanken Hals, der kurz vor dem Bauch noch einen eleganten Ring trägt. Dazu das ganz klar in blau, gelb und rot gehaltene Etikett mit der großen gelben „04“.

Nach Feierabend bei untergehender Sonne habe ich das 4,3 Prozent leichte Getränk aus Villmergen bei Zürich dann endlich probieren können. Es ist in der Tat ein Sommerbier! Es ist sehr mild und, wie gesagt, leicht, sodass man bei den ersten Schlücken fast ein bisschen nach dem Geschmack suchen muss, weil eigentlich jede typische Biernote fehlt. Erst nach und nach macht sich eine fruchtige Süße im Mund breit, die dann auch für das erst vermisste Geschmackserlebnis sorgt. Es erinnert dann sogar schon fast an ein Radler, was für ein erfrischendes Sommerbier ja nicht verboten ist. Es war also ein überaus erfreulicher Einstieg in die Züricher Bierwelt der auch neugierig auf andere Nummern aus dem Hause Erusbuacher & Paul und mich fast ein bisschen traurig macht, weil ich kein Bierpaul 04 mehr da habe.

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