Hu-La-Palu, sexy, alles tanzt, alles lacht.

21:37 Uhr – Weil das Oktoberfest ja bekanntlich hauptsächlich im September stattfindet, habe ich es leider versäumt, rechtzeitig ein Oktoberfestbier zu testen. Das mag auch daran liegen, dass Festbiere im Regelfall nicht so mein Ding sind. Nichtdestotrotz: Oktoberfest ist Oktoberfest und Oktober ist ja noch. Deshalb: Löwenbräu Oktoberfestbier.

Die junge Blonde im schlichten Dirndl streckt mir gleich fünf Maßkrüge voller Oktoberfestbier entgegen. Ihr Dekolleté ist gar nicht so üppig, wie man es erwarten dürfte. Im Hintergrund sieht man eine bayerische Flagge und einen sitzenden Löwen, der ein Bier trinkt. Außerdem weiße Wolken im blauen Himmel über einem Festzelt. So viel zur passend folkloristischen Dosen.

6,1 Prozent hat das Vollbier aus München – und das schmeckt man schon. Es ist ziemlich malzig würzig und – auch wenn das komisch klingt – es hat einen beinahe brotigen Geschmack. Im Abgang ist es recht bitter, was sich meiner bescheidenen Meinung nach etwas mit der malzigen Süße beißt. Kalt serviert – und es steht ausdrücklich auf der Dose, dass das zu tun ist – ist dieses Festbier aber auf jeden Fall trinkbar, bei euphorischer Stimmung gehen sicher auch zwei bis unendlich.

Bemerkenswert ist die sehr helle Farbe des Oktoberfestbieres. Ich hätte mir das irgendwie bernsteinfarbener vorgestellt. Also mehr so Richtung Löwenmähne. Was auch erstaunlich ist: Der halbe Liter ist verdammt schnell weg. Gut, dass die junge Blonde noch ein paar Gläschen übrig hat. Prost!

 

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