SteinbäckerTimischlSchiffkowitz

21:19 Uhr – Heute lugen wir kulinarisch mal wieder gemeinsam zu unseren Freunden nach Österreich. Eingekauft habe ich dieses Fläschchen zwar in Tirol, ursprünglich stammt es aber aus dem Dörfchen Göss in der Steiermark. Die besonders Kombinationsfreudigen unter euch dürften jetzt schon erahnen, dass es sich um ein Gösser handelt. Ja genau, das ist die Biermarke, zu der hippe Berliner greifen, wenn sie ein Radler zischen wollen. Ich dagegen zische heute ein Stifts-Zwickl hell. Das ist eine der Sorten aus der Reihe „Brauschätze“, die von Gösser in Halbliter-Bügelflaschen gefüllt werden. Zur klassischen Flaschenform gesellt sich ein klassisches, in grün gehaltenes Etikett im gewohnten Gösser-Look.

Im Glas ist das Bier nicht so hell, wie man nach Studium des Etiketts vermutet hätte. Es geht schon in eine helle Bernsteinfärbung über – mit spritzigem, weißem Schaum. Das sieht optisch A1 aus. Es riecht leicht süßlich, ohne übertriebene Malznote und ordentlich nach Bier. Der Antrunk ist unspektakulär, schnell macht sich aber eine gewisse Gediegenheit im Mund breit, die aber überhaupt nicht schwer ist (auch nicht wässrig). Auf den Gaumen legt sich eine interessante Mischung aus leichter Süße und leichter Herbe, im Nachgeschmack bleibt eher die angenehme Herbe zurück. Das naturtrübe Zwickl hat seinen eigenen, gefälligen Geschmack, ohne zu große Experimente zu wagen und sich zu weit vom klassischen Bier zu entfernen. Insgesamt ist es eher mild und ein ganz guter, aber geschmackvoller Durstlöscher. Prima!

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