Das ist die perfekte Helle

19.43 Uhr – Ein bayerischer Klassiker aus einer meiner bayerischen Lieblingsbrauereien: Das Helle von Hoppebräu in Waakirchen. Wobei ich hier leider sagen muss, dass mich der Look der halbliterigen Euroflasche nicht unbedingt anspricht: Oben weiß, darunter in Aquarelltechnik eine dunkelgrüne Fläche, die man mit viel Phantasie zu einer hügeligen Wiesenlandschaft erklären könnte. Naja, auf den Inhalt kommt es an.

In dunklem Strohgelb und absolut klar liegt das Helle unter einer üppigen, feinen und sehr weißen Schaumschicht. So muss ein Helles aussehen. Der schwere Getreidegeruch erinnert an feuchtes Weißbrot.

Der erste Schluck ist weich und für die 4,9 Prozent Alkohol einigermaßen üppig, Kohlensäure ist nur mäßig viel vorhanden. Dadurch läuft das bayerische Bier blitzschnell durch den Mund – und kaum hat man sich versehen, ist das halbe Glas leer. Ein hervorragendes Biergartenbier also.

Ein fast schon leicht säuerliches, grasiges Hopfenaroma nimmt dem Bier etwas die Süße von hellem Getreide, ohne großartig Bitterkeit ins Spiel zu bringen, und macht es so noch süffiger. Der Abgang ist rund und leicht malzig, der Geschmack, der bleibt, bettelt um den nächsten Schluck. Ein Helles, an dem es nichts auszusetzen gibt!

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