Der Biersommer 2021

17:40 Uhr – Ein verregneter, graukalter Sonntagnachmittag. Das ist doch ein guter Moment, um sich auf den Biersommer 2021 zu freuen. Darum möchte ich an dieser Stelle heute verraten, was in meinem Braukessel in den letzten Wochen entstanden ist, bald entstehen wird – und eben in nächster Zeit probiert werden kann:

Der Allgäuer Bärenjäger 2021 ist schon fast aufgetrunken, die sonnigen Frühlingstage sind Schuld. Die wenigen Restflaschen werden es auch nicht mehr lange durchhalten. Wer weiß, vielleicht gibt es im Laufe des Jahres noch Nachschub.

El Dorado 2021 ist ebenfalls schon fast wieder weg, vom Goldstaub-Hefeweizen in der Schatzinsel-Flasche gibt es noch ein paar Exemplare.

Himbeer-Lambic: Dieses Bier habe ich tatsächlich schon vor ziemlich genau einem Jahr gebraut. Weil es aber extra lange reifen sollte, wird es erst in diesem Sommer ins Glas kommen: Ein Sauerbier, vergoren und gelagert auf Himbeeren aus dem eigenen Garten. Eine Fruchtbombe für heiße Sommermittage, mit leichter Säure und ganz viel roter Frucht.

Blonde Ariana: Dieses helle Bier nach belgischem Vorbild, gebraut mit Kandiszucker, wird ein Teil eines für den Sommer geplanten Bier-Trios sein. Drei verschiedene Biere möchte ich aus der eigenen Hopfenernte vom letzten Herbst brauen. Hier eine milde, süßliche und fruchtige Variante. Warum Ariana? Weil so die Hopfensorte heißt. Das Blonde lagert schon seit ein paar Wochen.

Dunkle Ariana: Der zweite Streich mit dem eigenen Hopfen wird ein nahezu schwarzes Bier, gebraut mit Schokoladenmalz und Grünhopfen, also frisch (und nass) eingefrorenen Hopfendolden. Ein schwierig zu definierender Bierstil, der hoffentlich lecker wird. Das habe ich gestern gebraut.

Rote Ariana: Das Dritte im Bunde wird etwas in Richtung IPA, rötlich oder bernsteinfarben und mit ordentlich Hopfenherbe. Das genaue Rezept muss ich mir noch überlegen.

Für die Sauerbierfreunde habe ich mich noch an eine Berliner Weisse mit Hibiskusblüten gewagt. Auch dieses Bier geht ganz klar in die rote Richtung. Gebraut ist es bereits, die Hefen und Bakterien bekommen jetzt mindestens bis in den Hochsommer Zeit, um ihre Arbeit zu machen. Vielleicht geht ein Teil dieses Bieres auch in die Langzeitlagerung für die nächsten Sommer.

Außerdem möchte ich noch ein Session IPA mit Hopfensorten aus Australien angehen. Die Zutaten sind bereits eingekauft, dieses leichte, spritzige Bier wird es dann im Frühsommer geben, denn lange Lagerzeiten muss man hier nicht einplanen.

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