Schnelltest bestanden

16:20 Uhr – Auch wenn an diesem Wochenende hier die Biergärten wieder öffnen, Corona ist noch nicht vorbei! Nur gut, dass ich in meinem Bierkeller noch einen Corona-Selbsttest in Dosenform gefunden habe, das Test | Trace | Isolate Quick Test Kit Triple Dryhopped IPA vom Atelier der Braukünste. Auf der weißen Dosen ist ein rotes, medizinisches Kreuz aufgedruckt. Der Clou ist, dass man mit dem Finger über dieses Kreuz reiben kann und die Dose dann anfängt nach Pinie und Rosmarin zu riechen. Ich bin mal wieder fasziniert! Wer den Geruch wahrnehmen kann, hat vermutlich kein Corona. Der genaue Ablauf und auch, was zu tun ist, wenn man nichts riecht, ist auf der Rückseite humoristisch beschrieben. Sehr cool und sehr kreativ.

Unter sehr viel weißem Schaum legt sich das IPA satt dunkelgelb und total trüb ins Glas. Es riecht intensivnach Orange, Limette, Litschi und Mango, vor allem aber auch ziemlich schwer.

Der Antrunk ist weich und vollmundig, gleicht zeigt sich eine starke fruchtige Herbe von Stachelbeeren und säuerlichen Südfrüchten. Dominant sind die süßen Töne, aber auch eine harzige, trockene Schwere und der Geschmack von einem etwas dürren Wald machen sich breit.

Das dreifach kaltgehopfte Bier besticht mit einer knackigen Herbe, die aber im massiven 9,6 Prozent starken Malzkörper (Gerste, Weizen, Hafer und Haferflocken) so gut eingebettet ist, dass man sie fast übersieht. Das ist schon beeindruckend. Und gefährlich.

Im Abgang kommt zur breiten Herbe ein Hauch von Minze und eine leichte Alkoholnote. Der Nachgeschmack bringt Hefearomen hervor ist und ist recht trocken.

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