Booyaka Booyaka

17:41 Uhr – Die Tage kommen mir ein bisschen vor wie die Neipa-Festspiele. Heute ist das Jungle Trip NEIPA von der Munich Brew Mafia an der Reihe. Nachdem ich das Pils der Brauerei liebe, ein Fruit Ale aber furchtbar fand, bin ich auf diese dritte Probe gespannt. Auf dem schwarzen Etikett brüllt ein Gorilla mit gefährlichen Eckzähnen zwischen Palmen hindurch, auf dem Boden liegen Hopfendolden.

Dunkelgold, fast schon leicht bräunlich, und sehr trüb schmiegt sich das Münchner Bier unter einer herrliche dunkelweiße Schaumkrone. Der tropische Duft nach Zitrusfürchten wie Grapefruit, Limetten, Orangen und Mandarinen sowie auch leicht nach Mango ist intensiv und beinahe umwerfend verlockend.

Der erste Schluck ist zwar prickelnd, aber vor allem vollmundig bist fast schon leicht dicklich. In den massigen, 7,2 Prozent starken Malzkörper ist jede Menge Hopfen eingebettet, der intensive Aromen abgibt aber nicht zu herb wird. Neben den Zitrusnoten ist auch eine schöne würzige Kräuternote am Start. Mit der Zeit kommen auch leicht säuerliche Aprikosen dazu.

Im Abgang ist das Neipa recht weich, auch wenn die Herbe noch etwas zunimmt. Die Zitrusherbe tritt eher in den Hintergrund, unreifes Steinobst dominiert. Der Geschmack verhallt schnell, zurück bleibt nur eine leichte, undefinierbare Bittere.

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