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Fruchtiger Nusskeks mit Alkohol

20:39 Uhr – Warum extra einen Namen für das neue Bier ausdenken, wird man sich bei BrewDog im schottischen Ellon gedacht haben, wenn man doch auch einfach groß auf die petrolfarbene Dose schreiben kann, was drin ist: Triple Hazy klingt nach einen trüben, sehr starken und ziemlich hopfigen New England IPA.

Das Neipa ist in der Tat absolut trüb. Ansonsten wirkt es in seiner dunkelgoldenen Farbe mit der feinen, sahnigen Schaumhaube ziemlich harmlos. Der tropische Hopfenduft nach Mango, Ananas, Passionsfrucht und vor allem nach knackigem Pfirsich sorgt zudem für eine unglaubliche Frische und das starke Bedürfnis, einen großen Schluck zu nehmen. Aber Vorsicht: Hier verstecken sich 9,5 Prozent Alkohol.

Der erste Schluck läuft vollmundig weich in den Mund, dort erinnert er sofort an Rumtopf mit Aprikosen, Pflaumen und Pfirsich. Der Alkohol ist nicht penetrant, aber man kann ihn auf jeden Fall schmecken. Zu den fruchtigen Hopfenaromen gesellt sich im dicken Malzkörper der Geschmack von nassen Butterkeksen mit einem Hauch von Karamell. Dazu kommt eine ganz, ganz leichte Herbe von Kiefernnadeln.

Der alkoholische Geschmack legt sich mit der Zeit, oder man gewöhnt sich schlichtweg daran. Er entwickelt sich hin zu einer zarten Nussigkeit, vor allem Mandel kann ich schmecken. Weil das Bier so vollmundig ist, ist es nicht besonders spritzig. Das ist mit Blick auf die Trinkgeschwindigkeit vielleicht auch ganz gut.

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