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Passion

18:18 Uhr – Nachdem ich in den letzten Wochen und Monaten das ein oder andere Bier getrunken habe, das mit Fruchtpüree gebraut oder versetzt war, probiere ich heute eine andere Variante des Fruchtbieres: Das Passion Pale Ale von der schwedischen Poppels Bryggeri ist nämlich nicht mit Püree, sondern mit Sirup gemischt. In diesem Fall, der Name verrät es, mit Passionsfruchtsirup. Die kleinen Flaschen der Brauerei und das Design der Etiketten gefallen mir ohnehin immer gut, bei diesem Bier hat das Design einen roten Klecks bekommen.

Das Bier ist hellgolden und liegt unter einer fluffigen, weißen Schaumschicht. In der leichten Trübung sind recht große Kohlensäurebläschen zu sehen. Der Geruch ist sehr intensiv und bringt erwartbarerweise eine ganze Portion Maracuja bzw. Passionsfrucht in die Nase. Mich erinnert der Duft aber auch sehr an Holunderblüten. Auf jeden Fall ist der süß und fruchtig.

Der erste Schluck trifft überraschend hart auf die Zunge. Man spürt die Kohlensäure und das Bier fühlt sich im Mund etwas metallisch an. Auch eine ordentliche Herbe macht sich sofort bemerkbar, die in Kombination mit dem Mundgefühl und der Frische an Minze erinnert.

Natürlich ist auch die Passionsfrucht weiterhin klar zu schmecken. Zur Fruchtexplosion fehlt ihr die Süße, was den Vorteil hat, dass dieses Pale Ale noch eindeutig nach Bier schmeckt und eben nicht nach Fruchtsaft.

Im Abgang reibt eine herbe Säure etwas am Gaumen und das Bier aus Schweden wirkt fast ein bisschen alkoholisch – bei nur 5,2 Prozent Alkohol. Der Nachgeschmack ist fruchtig nach säuerlicher Maracuja und auch etwas grasig-herb.

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