SamBa pa ti

20:04 Uhr – Schmuddeliges Herbstwetter bekämpft man am besten mit einem schönen Sommerbier. Dazu gönne ich mir heute Abend das New England IPA SamBa, das einer Kooperation der amerikanischen Boston Beer Company (mit der Marke Samuel Adams) und der bayerischen Brauerei Camba entsprungen ist.

Das bunten Etikett entführt den Trinker in den tropischen Urwald, ein roter Papagei schaut aus einem Blätterstrauß mit großen rosa und kleinen weißen Blüten. Der Name des Bieres ist in warmen Gelb- und Rottönen und großen, runden Buchstaben darüber geschrieben. Darunter sind die Logos der beiden Brauereien zu sehen.

Im Glas schimmert das Neipa in dunklem Gold, das Bier ist trüb und von einer grobporigen, weißen Schaumkrone bedeckt. Der intensive Duft ist betörend, tropische Früchte wie Mango und Ananas drängen sich auf, dazu typische Zitrusnoten von Limetten und Grapefruit sowie die leichte Säure von unreifen Stachelbeeren.

Im Antrunk überrascht eine heftige Herbe, die so nicht unbedingt zu erwarten war. Sie geht stark in die Richtung von Orangenschalen und grünen, unreifen Früchten. Begleitet und etwas weicher gemacht wird die Herbe von einem trockenen, brotigen Hefegeschmack. Die 7,2 Prozent Alkohol sind schön in einem leichten, spritzigen Körper verpackt, das Malz zaubert leichte Toffeenoten ins Bier.

Der Abgang ist weich und führt die Bittertöne nochmal am Gaumen vorbei. Diese sind auch im Nachgeschmack in Form von würzigen Kräutern zu finden. Im Mund bleibt eine Herbe, die einem wirklich richtig das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

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