Kellerbier mit Hopfen

18:41 Uhr – Zum Feierbend kommt heute mal wieder was von BernardiBräu aus Rettenberg ins Glas, nämlich das Grüntengurglar Kellerbier. Auf dem Etikett der Flasche ist eine goldene Zeichnung von einer Berghütte samt Holzstadel vor dem verschneiten Grünten zu sehen. Vielleicht eine frühere Ansicht der heutigen Brauerei? In dunkelgrüner, geschwungener Schrift ist der Namen des Bieres zu lesen.

Obwohl es sich um ein Kellerbier handelt, ist der Grüntengurglar sehr klar, eine Trübung ist kaum zu erkennen. Die Farbe geht in Richtung mattes Strohgelb etwas fahl wirkt das Bier. Schön ist die üppige, weiße und feine Schaumkrone, die wirklich an einen frisch eingeschneiten Berg erinnert.

Der Allgäuer Bier riecht würzig nach Hopfen und Bergkräutern und -blumen. Auch der Duft von süßlichem Weißbrot und Biskuitteig steigt mir in die Nase.

Der Antrunk ist kantig und gleich überraschend herb, der Körper des Bieres ist den 4,7 Prozent Alkohol entsprechend eher schlank. Zwar sind leichte Getreidenoten auszumachen, klar dominiert wird das Kellerbier aber vom Hopfen: Eine schön markante Herbe, die hinten raus schon ins Bittere geht, würzige Aromen von Heu, getrockneten Wiesenblumen und bitteren Alpenkräutern.

Ein süffiges Bier, das leider im Nu leer ist. im Abgang rutscht es gut, zurück bleibt ein herber, kräuterartiger Nachgeschmack, der gerne mit dem nächsten Schluck weggespült werden will. Ein Teufelskreis.

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